Die Einwohnergemeinde Grossaffoltern konnte im Jahre 1997 das Bauland der ehemaligen Sägerei Dick von der Auffanggesellschaft Dezenium der Kantonalbank von Bern im Halt vom 4‘572 m2 erwerben.

Das Architekturbüro Erwin Frey in Grossaf-foltern gelangte am 17. Juli 2000 mit der Idee an den Gemeinderat, das Bauland „alte Säge" für den Bau von Seniorenwohnungen zu verwenden. Projekte dieser Art kannte man zu diesem Zeit-punkt eher in städtischen Regionen, kaum jedoch im ländlichen Raum. In einer Seniorensiedlung / Seniorenwohnungen wäre ein Zwischenschritt vom Eigenheim zum Altersheim möglich. Im Über-bauungskonzept könnte auch eine Pflegewohnung eingeplant werden. Die Realisierung wäre im Rahmen einer Planunggesellschaft / Baugesellschaft und einer Wohnbaugenossenschaft möglich.

2003 wurde die Idee konkreter formuliert und der Gemeinderat ermächtigte in der Folge die Firmen Erwin Frey und Arn + Partner das Projekt Alterssiedlung weiter zu verfolgen um hier die dringend benötigen Wohngelegenheiten, vor allem für ältere Bewohner von Grossaffoltern und Umgebung, zu schaffen.

Nach der Zustimmungen des Souveräns an der Gemeindeversammlung vom 24. Mai 2004 zur Planungsänderung, wurde am 19. November 2004 eine Planungsvereinbarung unter den Parteien, Gemeinde und Planungsgesellschaft, unterzeichnet und es konnte mit den ersten Planungsschrit-ten über die Fläche von 6‘830m2 begonnen werden.

Diese Parzelle und eine angrenzende Parzelle in privatem Besitz von 2‘258m2 waren mit einer ZPP (Zone mit Planungspflicht) belegt. Die Planergemeinschaft Arn + Frey boten den Landeigentümern eine für sie kostenlose Überbauungsplanung dieser Grundstücke vor.

Am 19. November 2004 wurde eine Vereinbarung unter den Parteien unterzeichnet und es konnte mit den ersten Planungsschritten über die Fläche von 6‘830m2 begonnen werden.